Hier ein Rezept für meine Lieblings-Weihnachtsbäckerei. Gevulde Speculaas - eine holländische Spezialität, die mein Vater jedes Jahr zu Weihnachten für die ganze Familie zubereitet, nach einem Rezept aus einem traditionellen holländischen Kochbuch. Die Spekulatius-Gewürzmischung kann ganz einfach aus Zimt, Muskat, Nelken und Pfeffer selbst gemischt werden und verleiht dem Spekulatius das so typische Aroma. Die angegebene Menge reicht für ein gedecktes Blech. Möchte man nur die Hälfte backen, dann kann man ev. eine Springform oder auch eine grössere Auflaufform zum Backen verwenden.

Weihnachtsstollen im Kleinformat, perfekt zum Naschen und Verschenken. Leider habe ich nur dieses eine Bild vom letzten Jahr, das fotografisch nicht ganz so gut gelungen ist. Aber das wird in den nächsten Tagen ausgetauscht gegen ein neues Bild von den diesjährigen Ministollen. Die Angabe der Buttermenge im Rezept könnte eventuell ein wenig Ungläubigkeit hervorrufen, die Angabe stimmt allerdings so, da die kleinen „Stöllchen“ nach dem Backen ja noch in flüssige Butter getunkt werden und anschliessend in Staubzucker gewälzt werden. Ich denke, dass das auch für die Haltbarkeit der Stollen eine wichtige Rolle spielt und für den Geschmack ist es absolut wichtig. So ist das Stollenkonfekt leider eine kleine Kalorienbombe, aber schliesslich ist ja nur einmal im Jahr Weihnachten :)

Es ist wieder soweit, Weihnachten steht bald vor der Türe und schön langsam darf man sich wieder über die vielen Weihnachtsbäckereien freuen. Ein Klassiker ist dieses Rezept für Kokoskugeln (mit oder ohne Rum), bei denen der Backofen auch mal kalt bleibt. Eine feine Mischung aus Butter, Vanillezucker, Kokos, Mehl und Rum genügen für diese herrlichen Kokoskugeln. Aber nicht nur zur Weihnachtszeit ist dieses Konfekt der Renner, auch bei Hochzeiten oder anderen festlichen Anlässen werden die weissen Kugeln gerne verschenkt.

*** For recipe in English please scroll down ***
Herbstzeit ist Kürbiszeit, und manchmal fragt man sich, was man aus dieser Masse an Kürbissen ausser Suppe sonst noch so alles zubereiten kann. Dabei bin ich auf ein beliebtes Kürbisbrotrezept (Pumpkin Bread) aus den USA gestossen. Da ich allerdings mehr Lust auf Muffins hatte, habe ich den fertigen Teig einfach in Muffinförmchen gefüllt und die Backzeit dementsprechend verkürzt. Die Zuckermenge musste ich allerdings - wie fast immer bei amerikanischen Rezepten notwendig - um mehr als die Hälfte (!) reduzieren.

Im Frühjahr habe ich bereits einige Flaschen Hollersirup aus den Blüten zubereitet, und nun im Herbst (August bis Oktober) sind endlich die Beeren des schwarzen Holunders (Sambucus Nigra) dran. Roh sind die Beeren leider absolut ungeniessbar, aber abgekocht liefern die Beeren die perfekte Grundlage für aromatische Säfte, Sirup, Marmelade oder Likör.

Der Kaiserschmarrn ist auch über Österreichs Grenzen hinaus wohl eine der bekanntesten österreichischen Süßspeisen. In Österreich isst man ihn gerne als Hauptspeise, aber auch als Dessert erfreut sich er Kaiserschmarrn durchaus grosser Beliebtheit. Die Zutaten ähneln denen für Palatschinkenteig, allerdings wird der Teig etwas anders zubereitet. Steif geschlagenes Eiklar, das vorsichtig unter den Teig gerührt werden verleihen dem Ganzen mehr Volumen und Leichtigkeit. Dazu serviert werden üblicherweise Preiselbeeren, Kompott oder auch Apfelmus, je nach Belieben.

Hollersaft - oder auch Holunderblütensaft - ist in Österreich und Skandinavien ein weit verbreitetes Erfrischungsgetränk. Im Gegensatz zum dunklen Saft, der im Spätsommer aus den Beeren gewonnen wird, verwendet man bei dieser Variante ausschliesslich die Blüten des Strauchs. In einigen Gegenden dürften die Holunderstauden bereits blühen, die perfekte Zeit also, für dieses Jahr den Hollersaftvorrat anzulegen.

‘Agua de Jamaica’ ist ein Erfrischungsgetränk, das vor allem in Lateinamerika und Südamerika sehr gerne getrunken wird. Zubereitet wird es aus getrockneten Hibiskusblüten (Hibiscus Sabdariffa), die dem Getränk seine tiefrote Farbe verleihen, Wasser und Zucker. Leider ist es nicht immer allzu einfach, diese getrockneten Hibiskusblüten in unseren Breitengraden zu bekommen, aber über das Internet sollte sich schon die ein oder andere Firma finden lassen, die diese Blüten im Sortiment hat.