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Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich vor vielen Jahren bei einer Schulkollegin dieses Gericht serviert bekam. Cordon Bleu ohne Fleisch, also natürlich mit Schinken und Käse, allerdings wird das übliche Stück Fleisch durch ein frisches Wirsingblatt ersetzt und wie gewohnt paniert und herausgebacken. Wir nannten die Teile damals auch ‚Kohlschnitzel’. Auf unserem Grünmarkt fiel mir vor wenigen Tagen einer dieser Kohlköpfe in die Hände und da fiel mir dieses alte Rezept wieder ein. Das Ergebnis konnte sich auf jeden Fall sehen lassen und geschmeckt hat es uns richtig gut. Definitiv ein empfehlenswertes Rezept, wenn man Wirsing und Cordon Bleu mal auf eine andere Art zubereiten möchte.

Knuspriges Mandelgebäck, dessen Ursprung in der Stadt Prato, in der nördlichen Toskana zu finden ist, daher auch der Name ‚Cantuccini di Prato’. In Italien werden die Cantuccini gerne mit süssem Dessertwein (Vin Santo) serviert, bei uns geniesst man sie häufiger mit einer Tasse Kaffee oder Espresso. Die Cantucci sind wirklich einfach selber zu machen und werden durch 2-faches Backen so knusprig und kross.

Hier ein Rezept für meine Lieblings-Weihnachtsbäckerei. Gevulde Speculaas - eine holländische Spezialität, die mein Vater jedes Jahr zu Weihnachten für die ganze Familie zubereitet, nach einem Rezept aus einem traditionellen holländischen Kochbuch. Die Spekulatius-Gewürzmischung kann ganz einfach aus Zimt, Muskat, Nelken und Pfeffer selbst gemischt werden und verleiht dem Spekulatius das so typische Aroma. Die angegebene Menge reicht für ein gedecktes Blech. Möchte man nur die Hälfte backen, dann kann man ev. eine Springform oder auch eine grössere Auflaufform zum Backen verwenden.

Weihnachtsstollen im Kleinformat, perfekt zum Naschen und Verschenken. Leider habe ich nur dieses eine Bild vom letzten Jahr, das fotografisch nicht ganz so gut gelungen ist. Aber das wird in den nächsten Tagen ausgetauscht gegen ein neues Bild von den diesjährigen Ministollen. Die Angabe der Buttermenge im Rezept könnte eventuell ein wenig Ungläubigkeit hervorrufen, die Angabe stimmt allerdings so, da die kleinen „Stöllchen“ nach dem Backen ja noch in flüssige Butter getunkt werden und anschliessend in Staubzucker gewälzt werden. Ich denke, dass das auch für die Haltbarkeit der Stollen eine wichtige Rolle spielt und für den Geschmack ist es absolut wichtig. So ist das Stollenkonfekt leider eine kleine Kalorienbombe, aber schliesslich ist ja nur einmal im Jahr Weihnachten :)

Es ist wieder soweit, Weihnachten steht bald vor der Türe und schön langsam darf man sich wieder über die vielen Weihnachtsbäckereien freuen. Ein Klassiker ist dieses Rezept für Kokoskugeln (mit oder ohne Rum), bei denen der Backofen auch mal kalt bleibt. Eine feine Mischung aus Butter, Vanillezucker, Kokos, Mehl und Rum genügen für diese herrlichen Kokoskugeln. Aber nicht nur zur Weihnachtszeit ist dieses Konfekt der Renner, auch bei Hochzeiten oder anderen festlichen Anlässen werden die weissen Kugeln gerne verschenkt.

Man findet doch so allerhand, wenn man wieder einmal durch seine Kochbücher blättert und da hat mich doch dieses italienische Rezept sofort angelacht. Malfatti sind eine Spezialität aus der italienischen Region Lombardei. Sie sehen aus wie überdimensionale Spinatgnocchi, werden in brauner Butter geschwenkt oder auch kurz im Backofen überbacken und mit Parmesan bestreut. Sie schmecken ähnlich wie Spinatknödel, die so mancher vielleicht aus der Südtiroler Küche kennt. Das Originalrezept zu diesem Gericht stammt aus dem Buch „Die echte italienische Küche“ und wurde von mir leicht abgeändert.

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Herbstzeit ist Kürbiszeit, und manchmal fragt man sich, was man aus dieser Masse an Kürbissen ausser Suppe sonst noch so alles zubereiten kann. Dabei bin ich auf ein beliebtes Kürbisbrotrezept (Pumpkin Bread) aus den USA gestossen. Da ich allerdings mehr Lust auf Muffins hatte, habe ich den fertigen Teig einfach in Muffinförmchen gefüllt und die Backzeit dementsprechend verkürzt. Die Zuckermenge musste ich allerdings - wie fast immer bei amerikanischen Rezepten notwendig - um mehr als die Hälfte (!) reduzieren.

Im Frühjahr habe ich bereits einige Flaschen Hollersirup aus den Blüten zubereitet, und nun im Herbst (August bis Oktober) sind endlich die Beeren des schwarzen Holunders (Sambucus Nigra) dran. Roh sind die Beeren leider absolut ungeniessbar, aber abgekocht liefern die Beeren die perfekte Grundlage für aromatische Säfte, Sirup, Marmelade oder Likör.

Das besondere am Powidl ist, dass er ohne Gelier- und Konservierungsmittel hergestellt wird. Er wird meist ohne Beigabe von Zucker nur durch sehr langes Einkochen haltbar gemacht. Er kann aus Dörrzwetschken zubereitet werden, aber auch aus frischen Zwetschken. Zum Verfeinern kann man den Powidl zusätzlich mit Zucker süssen und mit Rum, Zitronenschale und Zimt verfeinern.

Ich habe das folgende Rezept ausprobiert und habe (ganz ohne Zucker!!) nach einigen Stunden Kochzeit ein super Ergebnis erzielt. Durch das lange Einkochen war leider die Ausbeute relativ gering, und ich habe gerade mal 2 Gläser Powidl aus 2 kg Zwetschken bekommen. Wer also richtig viele Zwetschken verarbeiten möchte, ist mit diesem Rezept gut beraten.

Die Zutaten für das traditionelle Ragù alla Bolognese - wie man es aus Italien kennt - wurde im Jahr 1982 sogar von der Accademia Italiana della Cucina offiziell schriftlich festgelegt. So braucht man dafür Rindfleisch, Pancetta (ungeräucherter Bauchspeck vom Schwein), Zwiebeln, Karotten, Staudensellerie, Tomatenmark, Bouillon, Rotwein und Milch und gewürzt wird nur sehr sparsam.

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