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Das erst mal ist mir dieser Reindling oder Pogatscha (slowenisch Pogača) auf einem Osttiroler Bauernmarkt in die Hände gefallen. Ein feiner Germteig mit süsser Zimt-Zucker-Füllung und Rosinen oder Nüssen, gebacken in einer Rein oder einer Guglhupfform. Vor allem zu Ostern wird er im Kärntner Raum gerne gegessen und man findet ihn zurzeit auf fast allen Märkten und in vielen Bäckereien. Grund genug, dieses Rezept auch einmal selbst auszuprobieren, vor allem, weil das Rezept wirklich super einfach ist. Das Hefeteigrezept kann man übrigens auch für Buchteln sehr gut verwenden. Die Anleitung dazu findet ihr unter Tipp II unter dem Rezept.
Das besondere am Powidl ist, dass er ohne Gelier- und Konservierungsmittel hergestellt wird. Er wird meist ohne Beigabe von Zucker nur durch sehr langes Einkochen haltbar gemacht. Er kann aus Dörrzwetschken zubereitet werden, aber auch aus frischen Zwetschken. Zum Verfeinern kann man den Powidl zusätzlich mit Zucker süssen und mit Rum, Zitronenschale und Zimt verfeinern.
Ich habe das folgende Rezept ausprobiert und habe (ganz ohne Zucker!!) nach einigen Stunden Kochzeit ein super Ergebnis erzielt. Durch das lange Einkochen war leider die Ausbeute relativ gering, und ich habe gerade mal 2 Gläser Powidl aus 2 kg Zwetschken bekommen. Wer also richtig viele Zwetschken verarbeiten möchte, ist mit diesem Rezept gut beraten.
Der Kaiserschmarrn ist auch über Österreichs Grenzen hinaus wohl eine der bekanntesten österreichischen Süßspeisen. In Österreich isst man ihn gerne als Hauptspeise, aber auch als Dessert erfreut sich er Kaiserschmarrn durchaus grosser Beliebtheit. Die Zutaten ähneln denen für Palatschinkenteig, allerdings wird der Teig etwas anders zubereitet. Steif geschlagenes Eiklar, das vorsichtig unter den Teig gerührt werden verleihen dem Ganzen mehr Volumen und Leichtigkeit. Dazu serviert werden üblicherweise Preiselbeeren, Kompott oder auch Apfelmus, je nach Belieben.
In Österreich nennt man sie Pofesen, aber in anderen Ländern kennt man sie auch als Arme Ritter, Wentelteefjes oder eben French Toast. Einige werden Pofesen von ihrem Österreich-Urlaub kennen, wo man sie oft auf der Speisekarte typischer Landgasthäuser oder auch auf Skihütten finden kann. Pofesen sind gebackene Weissbrotscheiben, die mit Pflaumenmus oder Powidl gefüllt, in einer Milch-Ei-Mischung getränkt und anschliessend in Butterschmalz herausgebacken werden.
Marillenknödel oder auch Zwetschkenknödel zählen heute zu den typisch österreichischen Spezialitäten, obwohl ihr Ursprung eigentlich in der böhmisch-ungarischen Küche liegt. Bei der Frage, ob „echte“ Marillenknödel mit Topfenteig oder mit Kartoffelteig zubereitet werden, scheiden sich die Geister. Ich persönlich bevorzuge Topfenteig, da er schneller zubereitet werden kann, der Teig einfacher zu verarbeiten ist und vor allem aber besser schmeckt.