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Der Kaiserschmarrn ist auch über Österreichs Grenzen hinaus wohl eine der bekanntesten österreichischen Süßspeisen. In Österreich isst man ihn gerne als Hauptspeise, aber auch als Dessert erfreut sich er Kaiserschmarrn durchaus grosser Beliebtheit. Die Zutaten ähneln denen für Palatschinkenteig, allerdings wird der Teig etwas anders zubereitet. Steif geschlagenes Eiklar, das vorsichtig unter den Teig gerührt werden verleihen dem Ganzen mehr Volumen und Leichtigkeit. Dazu serviert werden üblicherweise Preiselbeeren, Kompott oder auch Apfelmus, je nach Belieben.

In Österreich nennt man sie Pofesen, aber in anderen Ländern kennt man sie auch als Arme Ritter, Wentelteefjes oder eben French Toast. Einige werden Pofesen von ihrem Österreich-Urlaub kennen, wo man sie oft auf der Speisekarte typischer Landgasthäuser oder auch auf Skihütten finden kann. Pofesen sind gebackene Weissbrotscheiben, die mit Pflaumenmus oder Powidl gefüllt, in einer Milch-Ei-Mischung getränkt und anschliessend in Butterschmalz herausgebacken werden.

Da ich das ursprüngliche Rezept für diese ‘Sticky Buns’ in einem amerikanischen Kochbuch gefunden habe, habe ich von vorn herein bereits weniger Zucker und Butter verwendet, trotzdem sind diese Zimtschnecken ausgesprochen süss…… schmecken aber dafür umso besser. Wenn man es sich allerdings nicht zur Gewohnheit macht, diese leckeren Cinnamon Rolls jeden Tag zu essen, ist das durchaus auch mal erlaubt.

Marillenknödel oder auch Zwetschkenknödel zählen heute zu den typisch österreichischen Spezialitäten, obwohl ihr Ursprung eigentlich in der böhmisch-ungarischen Küche liegt. Bei der Frage, ob „echte“ Marillenknödel mit Topfenteig oder mit Kartoffelteig zubereitet werden, scheiden sich die Geister. Ich persönlich bevorzuge Topfenteig, da er schneller zubereitet werden kann, der Teig einfacher zu verarbeiten ist und vor allem aber besser schmeckt.