Archiv für die 'Vegan' Kategorie

Im Frühjahr habe ich bereits einige Flaschen Hollersirup aus den Blüten zubereitet, und nun im Herbst (August bis Oktober) sind endlich die Beeren des schwarzen Holunders (Sambucus Nigra) dran. Roh sind die Beeren leider absolut ungeniessbar, aber abgekocht liefern die Beeren die perfekte Grundlage für aromatische Säfte, Sirup, Marmelade oder Likör.

Das besondere am Powidl ist, dass er ohne Gelier- und Konservierungsmittel hergestellt wird. Er wird meist ohne Beigabe von Zucker nur durch sehr langes Einkochen haltbar gemacht. Er kann aus Dörrzwetschken zubereitet werden, aber auch aus frischen Zwetschken. Zum Verfeinern kann man den Powidl zusätzlich mit Zucker süssen und mit Rum, Zitronenschale und Zimt verfeinern.

Ich habe das folgende Rezept ausprobiert und habe (ganz ohne Zucker!!) nach einigen Stunden Kochzeit ein super Ergebnis erzielt. Durch das lange Einkochen war leider die Ausbeute relativ gering, und ich habe gerade mal 2 Gläser Powidl aus 2 kg Zwetschken bekommen. Wer also richtig viele Zwetschken verarbeiten möchte, ist mit diesem Rezept gut beraten.

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Ein einfaches Rezept für ein Pflaumenmus (Zwetschkenmus) ohne Gelatine und ohne Gelierzucker. Zwar ist die Zubereitungszeit etwas länger, weil die musartige Konsistenz erst durch längeres Einkochen erreicht werden kann, aber es zahlt sich absolut aus.

Ich habe heute auch noch ein paar Kilo Zwetschken zu Powidl verarbeitet, ganz ohne Zucker und ohne Geliermittel, das Einkochen dauert hier noch mal etwas länger, ein Rezept für Geduldige also und zu empfehlen, wenn jemand richtig viele Zwetschken geerntet hat. Die Anleitung dazu findet ihr hier.

Hollersaft - oder auch Holunderblütensaft - ist in Österreich und Skandinavien ein weit verbreitetes Erfrischungsgetränk. Im Gegensatz zum dunklen Saft, der im Spätsommer aus den Beeren gewonnen wird, verwendet man bei dieser Variante ausschliesslich die Blüten des Strauchs. In einigen Gegenden dürften die Holunderstauden bereits blühen, die perfekte Zeit also, für dieses Jahr den Hollersaftvorrat anzulegen.

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Löwenzahnhonig (oder auch Hummelhonig genannt) ist in der heutigen Zeit leider schon viel zu oft in Vergessenheit geraten. Er wird aus den gelben Löwenzahnblüten gewonnen und gilt bei vielen als besonders heilsam. Verwendet wird er gerne als Brotaufstrich, aber auch als Hustensirup (löst Verschleimungen und Hustenreiz) oder als Zuckerersatz in Tee, Milch oder Joghurt.

Der Löwenzahn blüht im Frühjahr bzw. im Frühsommer und soweit mir bekannt ist, leider nur einmal im Jahr.

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So einfach, dass sogar ein 4-jähriges Kind dieses Brot backen könnte - Das war das Statement von Jim Lahey, dem Besitzer der berühmten Sullivan Street Bakery in NYC. Er veröffentlichte das Rezept seines berühmten „No Knead Bread’s“ vor einigen Jahren in der New York Times und ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, dieses Rezept sofort auszuprobieren und das Ergebnis hat mich absolut begeistert. Ein schmackhaftes, super knuspriges und grobporiges Weissbrot mit wenig Aufwand und den einfachsten Zutaten.

‘Agua de Jamaica’ ist ein Erfrischungsgetränk, das vor allem in Lateinamerika und Südamerika sehr gerne getrunken wird. Zubereitet wird es aus getrockneten Hibiskusblüten (Hibiscus Sabdariffa), die dem Getränk seine tiefrote Farbe verleihen, Wasser und Zucker. Leider ist es nicht immer allzu einfach, diese getrockneten Hibiskusblüten in unseren Breitengraden zu bekommen, aber über das Internet sollte sich schon die ein oder andere Firma finden lassen, die diese Blüten im Sortiment hat.