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Das erst mal ist mir dieser Reindling oder Pogatscha (slowenisch Pogača) auf einem Osttiroler Bauernmarkt in die Hände gefallen. Ein feiner Germteig mit süsser Zimt-Zucker-Füllung und Rosinen oder Nüssen, gebacken in einer Rein oder einer Guglhupfform. Vor allem zu Ostern wird er im Kärntner Raum gerne gegessen und man findet ihn zurzeit auf fast allen Märkten und in vielen Bäckereien. Grund genug, dieses Rezept auch einmal selbst auszuprobieren, vor allem, weil das Rezept wirklich super einfach ist. Das Hefeteigrezept kann man übrigens auch für Buchteln sehr gut verwenden. Die Anleitung dazu findet ihr unter Tipp II unter dem Rezept.
Hier unsere kleinen Kunstwerke für das heurige Jahr. Rezepte und Anleitung zum natürlichen Eier Färben findet ihr hier.
Wir haben festgestellt, dass die Naturfarben kräftiger werden, wenn der Farbsud noch heiss ist. Alternativ zum Kaltfärben kann man die noch rohen weissen Eier auch vorsichtig im Farbsud kochen. Am besten haben bei uns die Zwiebelschalen und das Blaukraut funktioniert. Aber auch die Kurkuma Eier sind schön gelb geworden, allerdings auch wieder nur dann, wenn die Farbe heiss genug war. Man kann auch mit den Zwiebelschalen experimentieren und diese direkt auf das Ei binden beim Kochen. Der Kreativität sind hier fast keine Grenzen gesetzt.
Viel Spass und ein schönes Osterfest!
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Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich vor vielen Jahren bei einer Schulkollegin dieses Gericht serviert bekam. Cordon Bleu ohne Fleisch, also natürlich mit Schinken und Käse, allerdings wird das übliche Stück Fleisch durch ein frisches Wirsingblatt ersetzt und wie gewohnt paniert und herausgebacken. Wir nannten die Teile damals auch ‚Kohlschnitzel’. Auf unserem Grünmarkt fiel mir vor wenigen Tagen einer dieser Kohlköpfe in die Hände und da fiel mir dieses alte Rezept wieder ein. Das Ergebnis konnte sich auf jeden Fall sehen lassen und geschmeckt hat es uns richtig gut. Definitiv ein empfehlenswertes Rezept, wenn man Wirsing und Cordon Bleu mal auf eine andere Art zubereiten möchte.
Knuspriges Mandelgebäck, dessen Ursprung in der Stadt Prato, in der nördlichen Toskana zu finden ist, daher auch der Name ‚Cantuccini di Prato’. In Italien werden die Cantuccini gerne mit süssem Dessertwein (Vin Santo) serviert, bei uns geniesst man sie häufiger mit einer Tasse Kaffee oder Espresso. Die Cantucci sind wirklich einfach selber zu machen und werden durch 2-faches Backen so knusprig und kross.
Hier ein Rezept für meine Lieblings-Weihnachtsbäckerei. Gevulde Speculaas - eine holländische Spezialität, die mein Vater jedes Jahr zu Weihnachten für die ganze Familie zubereitet, nach einem Rezept aus einem traditionellen holländischen Kochbuch. Die Spekulatius-Gewürzmischung kann ganz einfach aus Zimt, Muskat, Nelken und Pfeffer selbst gemischt werden und verleiht dem Spekulatius das so typische Aroma. Die angegebene Menge reicht für ein gedecktes Blech. Möchte man nur die Hälfte backen, dann kann man ev. eine Springform oder auch eine grössere Auflaufform zum Backen verwenden.
Weihnachtsstollen im Kleinformat, perfekt zum Naschen und Verschenken. Leider habe ich nur dieses eine Bild vom letzten Jahr, das fotografisch nicht ganz so gut gelungen ist. Aber das wird in den nächsten Tagen ausgetauscht gegen ein neues Bild von den diesjährigen Ministollen. Die Angabe der Buttermenge im Rezept könnte eventuell ein wenig Ungläubigkeit hervorrufen, die Angabe stimmt allerdings so, da die kleinen „Stöllchen“ nach dem Backen ja noch in flüssige Butter getunkt werden und anschliessend in Staubzucker gewälzt werden. Ich denke, dass das auch für die Haltbarkeit der Stollen eine wichtige Rolle spielt und für den Geschmack ist es absolut wichtig. So ist das Stollenkonfekt leider eine kleine Kalorienbombe, aber schliesslich ist ja nur einmal im Jahr Weihnachten
Es ist wieder soweit, Weihnachten steht bald vor der Türe und schön langsam darf man sich wieder über die vielen Weihnachtsbäckereien freuen. Ein Klassiker ist dieses Rezept für Kokoskugeln (mit oder ohne Rum), bei denen der Backofen auch mal kalt bleibt. Eine feine Mischung aus Butter, Vanillezucker, Kokos, Mehl und Rum genügen für diese herrlichen Kokoskugeln. Aber nicht nur zur Weihnachtszeit ist dieses Konfekt der Renner, auch bei Hochzeiten oder anderen festlichen Anlässen werden die weissen Kugeln gerne verschenkt.
Man findet doch so allerhand, wenn man wieder einmal durch seine Kochbücher blättert und da hat mich doch dieses italienische Rezept sofort angelacht. Malfatti sind eine Spezialität aus der italienischen Region Lombardei. Sie sehen aus wie überdimensionale Spinatgnocchi, werden in brauner Butter geschwenkt oder auch kurz im Backofen überbacken und mit Parmesan bestreut. Sie schmecken ähnlich wie Spinatknödel, die so mancher vielleicht aus der Südtiroler Küche kennt. Das Originalrezept zu diesem Gericht stammt aus dem Buch „Die echte italienische Küche“ und wurde von mir leicht abgeändert.
Brokkoli, Äpfel, Rosinen, geröstete Pinienkerne, knuspriger Speck und Feta. Als ich das erste Mal von diesen Zutaten gehört habe, wusste ich ehrlich gesagt nicht allzu viel damit anzufangen. Eine liebe Freundin aus Dänemark hat mich jedoch eines besseren belehrt und mir aus diesen Zutaten den besten Salat gezaubert, den ich seit langem gegessen habe. Ein Salat, der durch seine vielfältigen Zutaten auch ganz ohne Dressing wunderbar schmeckt. Aber natürlich kann er auch mit einem milden Sauerrahmdressing mit Zitrone, Zucker, Salz und Pfeffer verfeinert, genossen werden.
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Herbstzeit ist Kürbiszeit, und manchmal fragt man sich, was man aus dieser Masse an Kürbissen ausser Suppe sonst noch so alles zubereiten kann. Dabei bin ich auf ein beliebtes Kürbisbrotrezept (Pumpkin Bread) aus den USA gestossen. Da ich allerdings mehr Lust auf Muffins hatte, habe ich den fertigen Teig einfach in Muffinförmchen gefüllt und die Backzeit dementsprechend verkürzt. Die Zuckermenge musste ich allerdings - wie fast immer bei amerikanischen Rezepten notwendig - um mehr als die Hälfte (!) reduzieren.